Schulthess Forum

Kunst im Recht 2023

Die aktuellsten Entwicklungen des Kunstmarktes und der Umgang mit Kunst im digitalen Kunstzeitalter

Digitalisierung | Kunstrecht | Urheberrecht | Versicherungsrecht | Tagungen | Donnerstag, 23.11.2023

Die aktuellsten Entwicklungen des Kunstmarktes und der Umgang mit Kunst im digitalen Kunstzeitalter

Darüber, was Kunst ist, lässt sich gut und gerne «ewig» diskutieren, ebenso natürlich darüber, was Recht ist, und so liefert die Kombination von Kunst und Recht immer wieder überraschende, so noch nicht beleuchtete Ein- und Aussichten zum Thema. Das gilt in allererster Linie der aktuellsten Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung und der Urheberrechte.
Hoch spannende Referate und Paneldiskussionen haben das Schulthess Forum Kunst im Recht 2023 gekennzeichnet. Die Tagung hat mit einem exklusiven Gespräch mit Bettina Stefanini der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG) abgeschlossen.

Ihr Vorteil

  • Aktuelle Themen mit hoher Praxisrelevanz
  • Namhafte Referierende
  • Fachlicher Austausch
  • Interessankte Kontakte

Zielpublikum

  • Anwaltschaft
  • Notariat
  • Treuhand und Steuerverantwortliche
  • Kunsthandel
  • Auktionshäuser
  • Erbrechtsexperten
  • Stiftungen
  • Leitung von Sammlungen
  • UnternehmensjuristInnen
  • Vermögensverwaltung
  • Versicherungen
  • Museen
  • Galerien

Kurzprogramm

  • Interpiktorialität in der bildenden Kunst – aktuelle Entwicklungen im Urheberrecht
  • KI-Plattformen: Alles nur geklaut?
  • The New Normal: Aktuelle Herausforderungen für den Schweizer Kunsthandel
  • Die Kunst der Echtheit: Einblick in einen KI-Algorithmus zur Erkennung von Kunstfälschungen
  • Kunst im Recht – wo stehen wir?
  • Nationale und internationale Ausleihe von Kunstwerken, am Beispiel der Sammlung Olgiati
  • Sammeln allein reicht nicht! – Vom Umgang mit der Kunst
  • Die Zukunft des Kunstmarktes aus juristischer, ökonomischer und kunsthistorischer Sicht – ein Blick in die Kristallkugel
  • Urheberrechte an Kunstwerken: Wie verwerten – und was passiert mit KI-Kunst?
  • Es war ein Schnäppchen!» – Überlegungen zur Fluchtgutproblematik
  • Die Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG) – Ein Portrait

Detailprogramm öffnen

08:30 - 09:00 Registrierung und Begrüssungskaffee
09:0009:05

Begrüssung durch die Tagungsleitung

Dr. Herbert Pfortmüller

09:0509:20
Inputreferat

Interpiktorialität in der bildenden Kunst – aktuelle Entwicklungen im Urheberrecht

  • Wie kann man Interpiktorialität in der bildenden Kunst definieren
  • Wie behandelt das Urheberrecht Interpiktorialität in der bildenden Kunst
  • Was sind aktuelle Entwicklungen diesbezüglich: Beobachtet man eine Ausdehnung oder eine Einschränkung der Rechtslage

Giulia Walter

09:2009:35
Inputreferat

KI-Plattformen: Alles nur geklaut?

  • Wie funktionieren KI-Plattformen und wie nutzen diese Trainingsdaten?
  • Dürfen KI-Plattformen öffentlich verfügbare Daten zu Trainingszwecken nutzen?
  • Sind von und mit Hilfe von KI-Plattformen erstellte Werke urheberrechtlich geschützt?

Dr. Nicolas Mosimann

09:3509:50
Inputreferat

The New Normal: Aktuelle Herausforderungen für den Schweizer Kunsthandel

  • Entwicklungen im Bereich Geldwäscheprävention
  • Entwicklungen im Bereich Kulturgütergesetzgebung
  • Entwicklungen im Bereich digitaler Geschäftsmodelle

Dr. Andreas Ritter

09:5010:05
Inputreferat

Die Kunst der Echtheit: Einblick in einen KI-Algorithmus zur Erkennung von Kunstfälschungen

  • Wie funktioniert ein KI-Algorithmus zur Erkennung von Kunstfälschungen
  • Bietet diese Technologie Vorteile gegenüber Kunstexperten? Wie können Kunstliebhaber und Museen konkret davon profitieren
  • Welche Herausforderungen bestehen bei der Akzeptanz von KI-basierten Lösungen in der Kunstwelt, insbesondere in Bezug auf die Zusammenarbeit mit Kunstexperten

Dr. Carina Popovici

10:0510:50
Paneldiskussion

Kunst im Recht – wo stehen wir?

  • Aus Sicht des Urheberrechts
  • Kunstrecht und KI
  • Braucht es neue Geschäftsmodelle?

Giulia Walter, Dr. Nicolas Mosimann, Dr. Andreas Ritter und Dr. Carina Popovici, moderiert von Dr. Herbert Pfortmüller

10:50 - 11:10 Pause
11:1011:55
Referat

Nationale und internationale Ausleihe von Kunstwerken, am Beispiel der Sammlung Olgiati

  • Wie ist eine private Sammlung von Kunstwerken, die der Öffentlichkeit zugänglich ist, verwaltet: Kriterien und Beziehungen mit den staatlichen und politischen Behörden
  • Wie wird eine Ausstellung organisiert: ausgewählte rechtliche Fragen nach dem Einführen bzw. nach dem Erwerb von Kunstwerken
  • Die Ausleihe von Kunstwerken: vertragliche Basis und Praxis des Alltages

Adriano A. Sala

11:5512:40
Referat

Sammeln allein reicht nicht! – Vom Umgang mit der Kunst

  • Anhäufen allein nutzt nichts! – Ein Sammlungskonzept muss her
  • Reiner Kunstgenuss ist zu wenig! – Sammeln verlangt nach Sammlungspflege
  • »Nach mir die Sündflut« greift zu kurz! – Entsammeln ist Teil des Sammelns

Dr. Franz-Josef Sladeczek

12:40 - 13:40 Mittagspause
13:4014:40
Paneldiskussion

Die Zukunft des Kunstmarktes aus juristischer, ökonomischer und kunsthistorischer Sicht - ein Blick in die Kristallkugel

  • Verändert sich die Kunst im Gleichschritt mit der Wirtschaft?
  • Wird es künftig noch Kunstmessen geben?
  • Braucht die Kunst neue Rechtskleider?

Jonathan Levy, Pascal Schneidinger und Dr. Anne Laure Bandle, moderiert von Dr. Herbert Pfortmüller

14:4015:10
Referat

Urheberrechte an Kunstwerken: Wie verwerten – und was passiert mit KI-Kunst?

  • Gesetzliche Vergütungen für publizierte Texte und Bilder (Print, Online, Broadcast)
  • Das spezifische Angebot von ProLitteris für Kunstschaffende und für Nachlässe
  • KI-Inputs und KI-Outputs: Urheberrecht? Kollektivverwertung?

Dr. Philip Kübler

15:10 - 15:30 Pause
15:3016:10
Referat

«Es war ein Schnäppchen!» – Überlegungen zur Fluchtgutproblematik

Daniel Lampert

16:1016:55
Gespräch

Die Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG) – Ein Portrait

Dr. Herbert Pfortmüller und Bettina Stefanini

16:5517:00
Fazit

Dr. Herbert Pfortmüller

17:00 - 18:00 Networking-Apéro
Referierende

Tagungsleitung

Dr. Herbert Pfortmüller

Dr. iur., Rechtsanwalt, Meili Pfortmüller

Selbständiger Anwalt mit den beiden Spezialgebieten Kunst und Entertainment (Musik, Literatur, Film etc.). Aus seiner Feder stammen zahlreiche Publikationen, u.a. in der NZZ, und häufige Vorlesungs-/Vortragstätigkeit, u.a. beim EMAA (Executive Master in Arts Administration) sowie, zusammen mit den Professoren Anton K. Schnyder und H.R. Trüeb, an der Universität Zürich. Heute ist Herbert Pfortmüller Präsident der Tonhalle Continuo Stiftung Zürich und Beirat des JULL (Jugendliteratur Labor). Bis 2017 war er Präsident der Freunde des Schauspielhauses Zürich.

Dr. Anne Laure Bandle

Dr. iur., Dozentin Universitäten Genf und Fribourg, Rechtsanwältin, Borel & Barbey

Die Tätigkeit von Anne Laure Bandle konzentriert sich auf rechtliche Fragen im Zusammenhang mit Kunst, Nachlassplanung, Stiftungen und Trusts. Ein Schwerpunkt dabei bildet die Beratung von Sammlern, Händlern, Künstlern, Künstlererben und Unternehmen im Kunst-, Unterhaltungs- und Urheberrecht. Sie ist Dozentin für Urheberrecht, Kunst- und Unterhaltungsrecht an der Universität Fribourg und Dozentin für Kunst und Philanthropie an der Universität Genf. Seit 2014 ist sie Direktorin der Art Law Foundation. Ferner ist sie Mitglied der Task Force der Responsible Art Market Initiative (RAM), des Exekutivvorstands der Association of Women in the Arts (AWITA), des Stiftungsrates der Fotostiftung Schweiz, des Vorstands des Schweizer Forum für Kommunikationsrecht und des Vorstands der Professional Advisors to the International Art Market (PAIAM).

Dr. Philip Kübler

Dr. iur., LL.M. (Berkeley), Direktor ProLitteris, Rechtsanwalt Schweiz und New York, Mitglied der Eidgenössischen Medienkommission EMEK

Philip Kübler ist Direktor der Verwertungsgesellschaft ProLitteris, die für Texte und Bilder zuständig ist, also für alle Sprachwerke, für die bildende Kunst und die Fotografie in allen Facetten: Medien, Wissenschaft und sonstige Literatur. Vor seiner heutigen Aufgabe leitete Philip Kübler den Rechtsdienst von Swisscom und war für die Analyse und Durchführung der Akquisitionen und Fusionen des Telekomkonzerns verantwortlich. Philip Kübler ist Mitglied der eidgenössischen Medienkommission EMEK, einem ausserparlamentarischen Beratungsgremium des Bundesrates im Bereich der Medienpolitik. Er ist Präsident von Medialex, der Fachzeitschrift zum Recht der öffentlichen Kommunikation, und Dozent für Kommunikationsrecht an der Universität Zürich. Bei ProLitteris führt Philip Kübler auch die Geschäfte des Kulturfonds und der Sozialstiftung. Er hat in Zürich, Lausanne und Berkeley studiert.

Daniel Lampert

Executive MBA HSG, Rechtsanwalt, Lampertlaw

Daniel Lampert arbeitete längere Zeit für eine international tätige Schweizer Bank im Privatkundengeschäft. Seit 2009 ist er unabhängiger Rechtsanwalt in Zürich und vornehmlich in den Bereichen Vermögensverwaltungs-, Handels- und Gesellschaftsrecht tätig. Auch unterstützt er Unternehmer und ihre Familien bei Wohnsitzwechseln und der Organisation grenzüberschreitender Geschäftsaktivitäten. Im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit ist er wiederholt mit der Problematik konfrontiert, dass Handlungen, welche sich vor Jahren oder gar Jahrzehnten ereigneten, mit dem Wissenstand und nach den Regelwerken von heute beurteilt werden. Daniel Lampert plädiert dafür, verstärkt zu berücksichtigen, dass bei einer retrospektiven Beurteilung von lange zurückliegenden Ereignissen kognitive Verzerrungen beinahe unausweichlich sind.

Jonathan Levy

Kurator und Kunstexperte

Nach dem Master in Kunstgeschichte an der University of Edinburgh arbeitete Jonathan Levy als Experte für moderne und zeitgenössische Kunst bei Christie’s und namhaften Galerien in London. 2009 wechselte er zur AXA Art Kunstversicherung. Nach Abschluss des MBA Studiums an der Universität St. Gallen (HSG) und der Gründung des St. Gallen Art Club, baute er die Kunstabteilung eines Schweizer Family Offices und die DACH-Vertretung der Londoner Fine Art Group auf. Heute arbeitet Jonathan Levy als Kunstexperte und Kurator in Zürich und betreut neben seinen Mandaten bei Rothschild & Co und Partasio, auch verschiedene europäische Privat- und Firmensammlungen.

Dr. Nicolas Mosimann

Dr. iur., LL.M., Partner, Kellerhals Carrard

Nicolas Mosimann's practice focuses on M&A, technology and intellectual property law. He advises both Swiss and international companies and institutions on transactions (acquisitions, joint ventures, financing rounds, licenses and outsourcing) and technology projects (e.g. IoT and blockchain based platforms), research and cooperation agreements, commercial contracts and data protection (including the EU GDPR). In addition to which, Nicolas specializes in advising both providers and customers on software (from development to protection and licensing, including SaaS and open source software) and cloud projects. Moreover, as a founding member and co-head of the Startup Desk of Kellerhals Carrard, Nicolas knows the needs of founders and their companies in the seed and growth phases. Nicolas has an excellent international network, and advises clients across a range of industries and sectors, such as life sciences, IT, technology, advertising and arts and entertainment, throughout the world.

Dr. Carina Popovici

CEO und Mitgründerin Art Recognition

Dr. Carina Popovici ist Mitgründerin und CEO von Art Recognition, einem ArtTech-Startup mit Sitz in Zürich. Das Unternehmen bietet Kunstexperten und Enthusiasten eine KI-Software für Kunstauthentifizierung an. Neben ihrer Liebe für Kunst, ist Carina auch eine erfahrene Programmiererin und hat in der Vergangenheit Algorithmen mit Anwendungen sowohl in der Physik als auch in der Finanzbranche entwickelt. Sie hat an der Universität Tübingen in der theoretischen Physik promoviert und war zuvor als Risikospezialistin bei der Credit Suisse tätig. Getrieben von ihrer Leidenschaft für Kunst, hat Carina den unternehmerischen Weg eingeschlagen und Art Recognition gegründet. Heute zeichnet sich das Unternehmen als eines der wenigen Startups im Kunstmarkt aus, das mit der neusten KI-Technologie arbeitet.

Dr. Andreas Ritter

Kunstanwalt, Geschäftsführer, Dachverbandes Kunstmarkt Schweiz (VKMS)

Dr. Andreas Ritter führt seit dem Jahr 2000 seine eigene Anwaltskanzlei in Zürich, die in Fragen des Kunst- und des Kunstmarktrechts spezialisiert ist. Er vertritt Sammlungen, Kunst- und Künstlernachlässe, Museen, Stiftungen und Künstler und leitet seit 2019 die Geschäfte des Verbands Kunstmarkt Schweiz, Dachverband über die vier grossen Schweizer Kunsthandelsverbände, Galerienverband, Auktionatorenverband, Antiken- und Kunsthandelsverband. Rechtsanwalt Ritter nimmt verschiedentlich Organstellung in Schweizer Kunstinstitutionen ein und publiziert regelmässig zu Kunstmarktthemen.

Adriano A. Sala

lic. iur., Rechtsanwalt, MAS in Art Market (EMAMS – UZH), Olgiati Ghiringhelli Sala

Adriano Sala ist selbständiger Anwalt und Partner bei der Kanzlei Olgiati Ghiringhelli Sala in Lugano. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen im Kunst-, Vertrags-, Handels-, Immaterialgüter- (Urheber- und Markenrecht) und Erbrecht. Er hat sich an der Universität Zürich auf Kunstmarktrecht spezialisiert. Er vertritt die Interessen von Kunststiftungen, Galerien, Künstlern und Kunstvereine. Seit 2018 präsidiert er die ASTAG, Sektion Tessin (Schweizerischer Nutzfahrzeugverband) und ist Mitglied von Zentralvorstad von ASTAG Schweiz. Er ist Mitinhaber einer Kunstgalerie in Lugano und Verona.

Pascal Schneidinger

Gründer und CEO, Partasio

Pascal Schneidinger ist der Gründer und CEO von Partasio. Er ist CFA Charterholder und hat einen Studienabschluss in Finanz- und Rechnungswesen von der Wharton School der University of Pennsylvania. Nach seinem Studium war er fünf Jahre im Investmentbanking bei Credit Suisse First Boston und Deutsche Bank in New York beziehungsweise London tätig. Anschliessend wechselte er zu Starwood Capital, wo er für das Immobilien Private-Equity-Unternehmen Akquisitionen in Kontinentaleuropa leitete. Im Jahr 2011 zog er nach Shanghai, wo er Servimex gründete, das sich zu einem führenden Einzelhandelsunternehmen für Möbel und Heimtextilien in China entwickelte. Im Jahr 2020 zog er nach Zürich, um Partasio zu gründen. Das Ziel von Partasio ist es, einem breiten Anlegerspektrum zum ersten Mal einen professionellen Zugang zu erstklassigen Kunstinvestitionen zu bieten, um das Finanzportfolio zu diversifizieren und attraktive risikoadjustierte Renditen zu erzielen.

Dr. Franz-Josef Sladeczek

Dr. phil., Kunsthistoriker, Gründer und Geschäftsführer, ARTexperts

Franz-Josef Sladeczek gründete 2001 die ARTexperts GmbH, die in der Kunstexpertise und unabhängigen Kunstberatung tätig ist. Er studierte in Bonn, Giessen, Marburg und Bern Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Europäische Ethnologie und doktorierte mit einem Thema zum Berner Münster. Vor der Gründung seiner Firma war er in der Lehre und Forschung, der Archäologie und Denkmalpflege, im Museumswesen und im Kunsthandel tätig. Herr Sladeczek ist Verfasser mehrerer Buchpublikationen und Fachartikel. Er engagiert sich leidenschaftlich zu Themen der Kunstweitergabe und äussert sich hierzu auch immer wieder gerne in Interviews, Diskussionsforen, Workshops und Vorträgen. Seit 2021 amtet er als Präsident von ArchivArte, einem Verein, der sich um die Nachlässe von Künstlerinnen in der Schweiz kümmert.

Bettina Stefanini

Direktorin Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG)

Bettina Stefanini ist Direktorin der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG), Winterthur. Sie studierte Umweltwissenschaften am Trinity College Dublin, Irland (1999-2003) und promovierte in Paläökologie (2008). Ihre Doktorarbeit schrieb sie zu 5000 Jahren Klima- und Vegetationswandel in Irland und Nordwestspanien. Vorher hatte sie eine Lehre als Damenschneiderin in Winterthur abgeschlossen (1987) und als Textildesignerin in Dublin und Berlin gearbeitet. Ab 2009 forschte sie und entwickelte Lehrgänge zu Ökosystemwandel und Nachhaltigkeit an der Maynooth Universität, Irland. 2018 übernahm sie die strategische Führung der 1980 von ihrem Vater gegründeten Stiftung, nachdem sie mit ihrem Bruder vor Bundesgericht einen Rechtsstreit betreffend Ernennungsrecht der Stiftungsratsmitglieder gewonnen hatte. 2023 trat sie als Präsidentin ab und aus dem Stiftungsrat aus und wechselte in ihre heutige operative Rolle. Die Stiftung besitzt eine Kulturgütersammlung von rund 100'000 Objekten und 280 Immobilien, die von der Tochtergesellschaft Terresta Verwaltungs- und Immobilien AG verwaltet werden.

Giulia Walter

Mlaw, Junior Associate, VISCHER

Giulia Walter hat von 2013 bis 2019 Rechtswissenschaften an den Universitäten Luzern, Wien und Genf studiert. Während ihrer Zeit als Doktorandin an der Universität Zürich befasste sie sich vornehmlich mit der Schnittstelle zwischen Kunst und Recht. In ihrer Dissertation vertiefte sie das Thema der Interaktion von Urheberrecht und Interpiktorialität in der bildenden Kunst. Seit März 2023 absolviert sie das Anwaltspraktikum in Zürich.

Termin / Format

23.11.2023 | 09:00 - 17:00
Digitalisierung | Kunstrecht | Urheberrecht | Versicherungsrecht | Tagungen

Rabatt Info

15% Rabatt auf den regulären Preis bei Anmeldung von mehr als zwei Personen eines Unternehmens. Der Rabatt wird ab der 3. Anmeldung gewährt. Doppelrabattierungen werden nicht gewährt.

Tagungsleitung

Dr. Herbert Pfortmüller führt durch das Programm vom Schulthess Forum Kunst im Recht 2023.

Location / Anreise



Kameha Grand, Zürich
Dufaux-Strasse 1
8152 Zürich

Wir empfehlen Ihnen die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmittel.

Medienpartner
iusNet Erbrecht
SJZ Schweizerische Juristen-Zeitung
Kooperationspartner
Schweizer Notarenverband
Sponsoren
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